Wechseljahre-Wegweiser

Über uns

So arbeiten wir: Quellen und Prüfung

Kurz gesagt

Jeder Ratgeber im Wechseljahre-Wegweiser stützt sich auf Leitlinien, über PubMed geprüfte Studien und Angaben von Behörden und Fachgesellschaften. Jede Zahl steht mit Quelle im Text. Vergleiche von Mitteln beruhen auf den öffentlichen Angaben der Hersteller, mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben. Alle Angaben prüfen wir vierteljährlich.

Welche Quellen nutzen wir?

Wir arbeiten mit einer festen Rangfolge: zuerst Leitlinien, dann Auswertungen vieler Studien, dann einzelne Studien, dann Behörden, Fachgesellschaften und Nachschlagewerke. Widersprechen sich Quellen, gilt die höhere Stufe.

Quellenart, nach RangBeispiele
LeitlinienS3-⁠Leitlinie Peri- und Postmenopause der deutschen und österreichischen Fachgesellschaften für Frauenheilkunde⁠[1]
Meta-AnalysenSystematische Auswertungen vieler Studien, etwa der Cochrane-Review zu Phytoöstrogenen bei Hitzewallungen und Nachtschweiß⁠[2]
EinzelstudienÜber PubMed geprüft, mit Teilnehmerzahl, Dauer und Dosis
BehördenEU-⁠Liste zugelassener Gesundheitsangaben⁠[3], Pflanzenmonographien der Europäischen Arzneimittel-Agentur, etwa zu Salbei⁠[4] und Mönchspfeffer⁠[5], gesund.bund.de, IQWiG
FachgesellschaftenDeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Menopause Gesellschaft, International Menopause Society (IMS)
NachschlagewerkeMSD Manual, Referenzwerte großer Labore
Bei Hormonwerten im Blut nennen wir immer dazu, dass jedes Labor eigene Referenzbereiche hat.

Den wissenschaftlichen Konsens nehmen wir dabei ernst. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Lebensabschnitt und keine Krankheit. Ob eine Hormontherapie für Sie infrage kommt, klären Sie in Ihrer frauenärztlichen Praxis, wo Nutzen und Risiken mit Ihnen abgewogen werden.⁠[1] Wir zeigen, was darüber hinaus hilft, und schreiben nie, dass Pflanzenstoffe Hormone ersetzen.

Wie prüfen wir eine Studie?

Jede Studie, die wir nennen, haben wir selbst über PubMed nachgeschlagen und gegen ihre Zusammenfassung geprüft. Dazu gehören Teilnehmerzahl, Dauer und Dosis.

  1. Schritt 1

    Studie finden. Wir suchen jede Studie in PubMed, der Datenbank der US-⁠Nationalbibliothek für Medizin, und prüfen Titel, Zeitschrift, Jahr und PubMed-Nummer.

  2. Schritt 2

    Aussage abgleichen. Wir lesen die Zusammenfassung der Studie und prüfen, ob unsere Aussage genau dem Ergebnis entspricht, mit Teilnehmerzahl und Dauer.

  3. Schritt 3

    Dosis vergleichen. Weicht die Menge in der Studie von der Menge in einem Produkt ab, schreiben wir beide Werte dazu.

  4. Schritt 4

    Studienart einordnen. Eine Beobachtungsstudie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache. Eine kleine Pilotstudie wiegt weniger als eine Auswertung vieler Studien. Das steht so im Text.

  5. Schritt 5

    Konkret verlinken. Jede Quelle verlinkt auf die konkrete Seite, etwa den PubMed-Eintrag oder die Leitlinie, nicht auf eine Startseite.

Was verwenden wir nicht als Beleg?

Manche Quellen klingen überzeugend, tragen aber keine Aussage über die Wirkung beim Menschen. Diese verwenden wir nicht als Beleg:

Wie vergleichen wir Mittel?

Vergleiche stützen sich auf die öffentlichen Angaben der Hersteller auf Etikett und Website, mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben. Wir vergleichen die Mengen pro Tagesdosis, weil Studien mit festen Tagesmengen arbeiten. Kriterien und Gewichtung veröffentlichen wir zusammen mit dem ersten Vergleich auf dieser Seite.

Wie oft aktualisieren wir die Inhalte?

Alle Seiten prüfen wir vierteljährlich. Das Datum der letzten Prüfung steht oben auf jeder Seite und unter den Quellen.

Bei jeder Prüfung gleichen wir Studien, Leitlinien und Links ab, bei Vergleichen zusätzlich die Herstellerangaben aller Produkte. Erscheint eine neue Leitlinie oder ändert sich eine Zulassung, passen wir die betroffenen Seiten auch außerhalb dieses Rhythmus an.

Wer prüft die Inhalte fachlich?

Die Ratgeber schreibt die Redaktion Wechseljahre-Wegweiser. Fachlich geprüft werden sie von Jennifer Ann Steinort, Diplom-Gesundheitsökonomin (FH). Unter jeder geprüften Seite steht ihr Name mit dem Datum der Prüfung. Ändert sich eine Seite inhaltlich, prüft sie die Seite erneut.

Unsere Texte richten sich an Frauen, die ihre Wechseljahre besser verstehen wollen. Wo Beschwerden in ärztliche Hände gehören, sagen wir das mit konkreten Warnzeichen.

Wie Sie uns erreichen

Sie haben einen Fehler gefunden, eine Quelle ist veraltet oder ein Link funktioniert nicht? Schreiben Sie uns über die Kontaktangaben im Impressum. Wir prüfen jeden Hinweis und korrigieren die Seite, wenn er zutrifft.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG): S3-⁠Leitlinie Peri- und Postmenopause, Diagnostik und Interventionen. AWMF-Registernummer 015‑062, Fassung September 2020, eine Neufassung ist in der Konsultation (Stand Oktober 2026). Quelle öffnen
  2. Lethaby A, Marjoribanks J, Kronenberg F, Roberts H, Eden J, Brown J. Phytoestrogens for menopausal vasomotor symptoms. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(12):CD001395. Quelle öffnen
  3. Verordnung (EU) Nr. 432/2012: Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. Quelle öffnen
  4. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel, Monographie Salbeiblätter (Salviae officinalis folium). Quelle öffnen
  5. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel, Monographie Mönchspfefferfrüchte (Agni casti fructus). Quelle öffnen

Stand: 21. Oktober 2026. Wir prüfen die Angaben vierteljährlich.